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11.02. - 04.03.06 Winged Doom vs. Reeperbahn Rumble Vom 11.02. bis zum 04.03.06 fand der erste große Hamburger Künstler-Battle im neuen Jahr statt. Teilnehmer: Heiko Müller und Marcus Schäfer. Die beiden Hamburger Künstler schlugen sich bei Feinkunst Krüger ihre Öl- und Acrylbilder, als auch ihre Zeichnungen um die Ohren. Müller, der schon zusammen mit Till Gerhard und Henning Kles bei FKK ausstellte (und daraufhin Ausstellungen und Veröffentlichungen rund um die Welt erhalten hat), präsentierte uns seine paranoiden Ölbilder und führte uns in sein ganz „eigenes“ Reich. Schäfer nahm uns mit in seine Comicwelt und führte uns auf seine imaginäre Reeperbahn, wo eine ganz eigene Ordnung herrschte. Winged Doom Heiko Müller interessiert sich für die verborgenen Aspekte der Tierwelt, für die dunklen Machenschaften hinter der harmlosen Fassade der Natur. Dieses Mal hat er sich seine Inspiration beim Beobachten der Vogelwelt geholt. Vögel sind niedlich, das ist nichts Neues. Aber schon Alfred Hitchcock wusste, dass auch noch die drolligsten Zwergpapageien ihre unheimlichen Seiten haben. Wie würden wir nun reagieren, wenn sich herausstellte, dass die Vögel sogar eine kosmische Bedrohung darstellten? Was ist, wenn ein Wellensittich als Vorbote des Weltuntergangs erscheint? Nennen wir ihn dann immer noch Butschi? Reeperbahn Rumble Marcus Schäfer zeigt uns die „Wirklichkeit“ auf der Reeperbahn. Auf den Bildern treiben sich seine Helden herum, Popikonen der Kindheit, hier allerdings außerhalb ihres eigentlichen Kontext. Hier tauchen sie auf als Looser, Säufer und Dayjobber und verrichten ihr unnützes Tagwerk. Schäfer nimmt sich in seiner Arbeit eines Bildes als Hauptwerk an, um dann weitere Szenen drum herum entstehen zu lassen, die sich aber alle auf das Hauptbild beziehen. Dadurch entsteht eine dichte Geschichte die alle Facetten des einen Bildes ausleuchtet und im genauestens Detail eroertert. Trotzdem steht jedes Bild für sich und erzählt seine eigene kleine Story. |
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