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17.02. - 10.03.01 Absÿnnds Pandämonium Ein uralter vorvorkeltischer Feiertag diente dem zauberhaften Künstlerduo Absynnd diesmal als Vorwand zu einer maliziösen Bilderschau: der Synnfandeltag am 17. Februar. Seit jeher sind am Synnfandeltag die besonders geschichtsträchtigen Ereignisse vorgefallen, so als hätten sich die Geister & Dämonen, die Götter & Deubel, die Gespenster & Dschinnis sowie sonstiges Gelichter zusammengefunden, um unfaßbar einen draufzumachen. Und so ist es wohl auch: 17.2.1370: Der Deutsche Orden erringt einen gar blutigen Sieg über die Litauer bei Rudau. 17.2.1600: Giordano Bruno wird auf dem Scheiterhaufen verbrannt. 17.2.1800: Napoleon Bonaparte beseitigt die Elemente regionaler Autonomie in Frankreich. 17.2.1859: Die Oper »Ein Maskenball« von Guiseppe Verdi, in der es um die Ver- schwörung und Ermordung des schwedischen Königs geht, wird uraufgeführt. 17.2.1914: Der Koran erscheint in türkischer Sprache in Konstantinopel. 17.2.1962: Flutkatastrophe an der Nordsee, bei der Sturmflut kommen 337 Menschen um. 17.2.1993: Nacht der 1000 Feuer im Ruhrgebiet. 17.2.1995: Absynnd wird geboren. In der Synnfandelnacht (Absynnds 6. Geburtstag) verwandelte sich die Galerie Feinkunst Krüger in ein veritables Pandämonium. An den Wänden hingen ungeheuerliche Gemälde, in der Luft dicker Nebel & greulicher Rauch, und im Gestühl wimmern Flaschengeister. Allen seinen Gästen rief Absynnd (wie es Sitte ist am Synnfandeltag) ein beherztes »Gnoc, gnoc!« zu. |
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